30 Tage Restaurant-Content aus einem Shooting
Ein gut geplanter Foto- und Videotermin kann Material für 30 Tage Restaurant-Content liefern. Entscheidend ist, dass nicht nur fertige Teller fotografiert werden. Eine Mischung aus Gerichten, Details, Zubereitung, Team und Atmosphäre schafft genügend Abwechslung für Website, Google-Unternehmensprofil und Social Media.
Der folgende Plan ist kein starres Veröffentlichungsversprechen. Er zeigt, wie sich eine überschaubare Produktion sinnvoll auf vier Wochen verteilen lässt, ohne dass jeder Beitrag gleich aussieht.
Was muss beim Shooting entstehen?
- mehrere Hero-Bilder ausgewählter Gerichte,
- Hoch- und Querformate derselben Motive,
- Details von Zutaten, Texturen und Handgriffen,
- kurze vertikale Clips aus Küche oder Service,
- Atmosphäre, Raum und gedeckter Tisch,
- einige Motive mit freier Fläche für Text oder Angebote.
Woche 1: Aufmerksamkeit mit dem stärksten Gericht
Starten Sie mit dem Signature-Gericht oder der wichtigsten Neuheit der Karte. Ein hochwertiges Foto stellt das Angebot vor. Ein kurzer Clip zeigt den letzten Handgriff beim Anrichten. In Stories können Zutaten, Tagesverfügbarkeit oder ein Blick hinter die Kulissen ergänzt werden.
Woche 2: Qualität und Handwerk zeigen
Jetzt stehen Details im Mittelpunkt: eine Sauce, frische Kräuter, ein Teig, das Einschenken eines Getränks oder die Arbeit am Pass. Solche Motive erklären, wie Qualität entsteht. Ein Karussell kann drei Schritte verbinden – Vorbereitung, Anrichten und fertiger Teller.
Woche 3: Atmosphäre und Menschen
Gäste entscheiden nicht nur nach dem Essen. Raum, Licht, Service und Persönlichkeit gehören ebenfalls zum Erlebnis. Zeigen Sie einen einladenden Tisch, einen charakteristischen Bereich des Restaurants oder eine authentische Arbeitssituation. Mitarbeitende werden nur mit ihrer Zustimmung veröffentlicht.
Woche 4: Anlass und klare Einladung
Zum Monatsende wird Content mit einem konkreten Anlass verbunden: Wochenkarte, saisonales Menü, ruhiger Wochentag, Aperitif oder Reservierung für ein besonderes Datum. Ein starkes Bild erhält eine eindeutige Handlungsaufforderung und den passenden Buchungs- oder Kontaktlink.
Ein Motiv, mehrere Kanäle
- Website: Querformat als Einstieg in Speisekarte oder Aktionsseite
- Google-Unternehmensprofil: aktuelles Angebot mit kurzer Information
- Instagram-Feed: appetitliches Hauptmotiv mit Geschichte zum Gericht
- Story: Hochformat, Detail oder kurze Sequenz
- Reel: mehrere Bewegungsmomente aus Vorbereitung und Service
Die Texte sollten nicht identisch kopiert werden. Auf der Website hilft eine dauerhafte, präzise Beschreibung. Auf Google ist die aktuelle Information wichtig. In Social Media darf die Geschichte persönlicher und kürzer sein.
Was sollte man vermeiden?
- vier Wochen lang nur ähnliche Tellerfotos,
- unpassende Stockbilder statt des tatsächlichen Angebots,
- zu viele Botschaften in einem Beitrag,
- fehlende Formate, die später radikal beschnitten werden müssen,
- Veröffentlichungen ohne Öffnungszeiten, Reservierungsweg oder konkreten Anlass.
Welche Kennzahlen sind sinnvoll?
Neben Reichweite helfen Profilaufrufe, gespeicherte Beiträge, Klicks auf Speisekarte oder Reservierungsseite und direkte Anfragen bei der Bewertung. Einzelne Beiträge beweisen selten allein eine Buchung. Über mehrere Wochen wird aber sichtbar, welche Gerichte, Formate und Themen Interesse auslösen.
Der praktische Vorteil eines Content Days
Eine zusammenhängende Produktion sorgt für einen konsistenten Look und reduziert spontane Abstimmungen. Beim Tellerweise Content Day entstehen nach Vorbereitung und Shotlist bis zu 15 bearbeitete Fotos sowie drei vertikale Clips. Damit steht ein geordneter Grundstock zur Verfügung, der anschließend planbar ausgespielt werden kann.
Sie möchten Ihren nächsten Content-Monat vorbereiten? Sehen Sie den Content Day für Restaurants, entdecken Sie das Portfolio oder fragen Sie einen Termin an.


