Wildgericht mit dunkler Beerensauce, Spätzle und gebratenen Apfelringen
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Neue Speisekarte fotografieren lassen: So planen Sie das Shooting

Das Fotoshooting für eine neue Speisekarte sollte geplant werden, bevor die Karte veröffentlicht wird – mit einer begrenzten Motivauswahl, einer festen Reihenfolge und klaren Formaten. So entstehen Bilder, die auf Website, Google-Unternehmensprofil und Social Media wirklich einsetzbar sind, ohne den Küchenablauf unnötig zu belasten.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Ideal ist ein Termin, sobald Rezepte, Anrichteweise und Geschirr feststehen, aber noch genügend Zeit für Auswahl und Bearbeitung bleibt. Bei einer Saisonkarte sollte das fertige Material vor dem ersten Verkaufstag vorliegen. So können Website, Reservierungsseite und Social Media gemeinsam aktualisiert werden.

Welche Gerichte gehören auf die Shotlist?

Nicht die Länge der Speisekarte entscheidet, sondern die strategische Auswahl. Priorisieren Sie Signature-Gerichte, neue Saisonangebote, besonders profitable Positionen und Teller, die den Stil Ihres Hauses zeigen. Für eine abwechslungsreiche Serie eignen sich unterschiedliche Farben, Höhen und Texturen.

  • ein starkes Hauptgericht als Hero-Motiv,
  • eine Vorspeise oder Suppe,
  • ein Dessert mit klarer Textur,
  • ein Getränk oder Aperitif,
  • Detailaufnahmen aus Küche und Service,
  • ein bis zwei Atmosphärenbilder des Restaurants.

Die praktische Vorbereitung

Geschirr und Untergründe festlegen

Geschirr, Besteck, Gläser und Tischoberflächen sollten zur tatsächlichen Präsentation im Restaurant passen. Kurz vor dem Termin werden Teller auf Kratzer, Fingerabdrücke und störende Abplatzungen geprüft.

Zutaten und Garnituren vorbereiten

Frische Kräuter, Saucen und empfindliche Komponenten werden in ausreichender Menge bereitgestellt. Garnituren sollten nicht nur dekorativ sein, sondern zum Gericht gehören. Das hält die Darstellung glaubwürdig.

Reihenfolge mit dem Pass abstimmen

Fotografiert wird nach Empfindlichkeit. Eis, Schaum, knusprige Komponenten oder glänzende Saucen haben ein kurzes Zeitfenster. Robuste Gerichte können später folgen. Eine feste Reihenfolge verhindert Wartezeiten und unnötige Neuproduktion.

Welche Bildformate werden benötigt?

Ein Gericht sollte nicht nur einmal aus derselben Perspektive aufgenommen werden. Querformate eignen sich für Website und Presse, Hochformate für Reels und Stories, quadratische oder leicht vertikale Bilder für den Feed. Zusätzlich sind Detailmotive sinnvoll, die später mit Text oder Angeboten kombiniert werden können.

Was passiert am Shootingtag?

Zu Beginn werden Licht, Arbeitsplatz und erste Testaufnahmen abgestimmt. Danach produziert die Küche nach Shotlist. Während des Shootings werden Perspektive, Anrichteweise und kleine Details direkt kontrolliert. Gute Zusammenarbeit am Pass ist wichtiger als aufwendige Inszenierung: Das reale Gericht bleibt erkennbar, wird aber präzise und appetitlich gezeigt.

Checkliste vor dem Termin

  • Ziel und Starttermin der neuen Karte festlegen
  • 6 bis 10 priorisierte Motive auswählen
  • Kanäle und benötigte Formate nennen
  • Geschirr, Zutaten und Garnituren bereitstellen
  • Ansprechperson in Küche und Service benennen
  • ruhiges Zeitfenster für die Produktion reservieren

Häufige Fragen

Muss die komplette Karte fertig sein?

Nein. Für das Shooting müssen nur die ausgewählten Gerichte final abgestimmt sein.

Kann während des Betriebs fotografiert werden?

Ja, wenn ein passendes Zeitfenster geplant wird. Vor dem Hauptservice oder zwischen zwei Servicezeiten lässt sich die Küche meist am wenigsten stören.


Ihre neue Karte steht bevor? Mit dem Tellerweise Content Day entstehen Foto und Video in einer geplanten Produktion. Beispiele finden Sie im Portfolio; Ihr Projekt können Sie direkt über Kontakt anfragen.