Collage aus Rote-Bete-Risotto mit Fisch, Pasta mit Rucola und Blumenkohlsuppe
Content-Marketing,  Foodfotografie,  Gastronomie & Hotellerie

Content Day für Restaurants: Ablauf, Inhalte und Kosten

Ein Content Day für Restaurants bündelt Planung, Foodfotografie und kurze Videos in einem einzigen Produktionstermin. Statt jede Woche spontan neue Aufnahmen zu organisieren, entsteht an einem Tag ein abgestimmter Vorrat für Website, Google-Unternehmensprofil, Speisekarte und Social Media.

Für Restaurants, Hotels und Cafés ist das besonders sinnvoll, wenn eine neue Karte startet, ein saisonales Angebot beworben werden soll oder die vorhandenen Bilder nicht mehr zum tatsächlichen Auftritt passen. Entscheidend ist nicht die bloße Anzahl der Fotos. Die Produktion muss vorab klären, welche Motive später auf welchem Kanal gebraucht werden.

Was ist ein Content Day für Restaurants?

Ein Content Day ist ein geplanter Foto- und Videotermin im Betrieb. Küche, Räume, Details und ausgewählte Gerichte werden in einer zusammenhängenden Bildsprache aufgenommen. Daraus entsteht kein ungeordneter Kameraordner, sondern eine verwendbare Content-Bibliothek.

Bei Tellerweise umfasst der Content Day ein Vorbereitungsgespräch, eine individuelle Shotlist, bis zu drei Stunden Produktion vor Ort, 15 professionell bearbeitete Fotos, drei vertikale Videoclips sowie passende Formate für Website und Social Media. Das Angebot beginnt bei 690 Euro netto.

Wann lohnt sich ein Content Day?

  • vor dem Start einer neuen oder saisonalen Speisekarte,
  • bei einer Neueröffnung oder einem überarbeiteten Restaurantkonzept,
  • wenn Website und Google-Profil veraltete Bilder zeigen,
  • wenn regelmäßig Inhalte für Instagram und Reels fehlen,
  • wenn ein Betrieb mehrere Wochen sichtbar bleiben möchte, ohne laufend neu zu produzieren.

Ein einzelner Termin ersetzt keine Marketingstrategie. Er schafft aber das Material, mit dem eine Strategie über mehrere Kanäle umgesetzt werden kann. Ein Gericht kann beispielsweise als Querformat auf der Website, als Hochformat in einer Story, als Detailaufnahme im Feed und als kurzer Videoclip verwendet werden.

So läuft die Vorbereitung ab

1. Ziel und Anlass festlegen

Zuerst wird geklärt, was der Content erreichen soll. Geht es um die Winterkarte, ein neues Mittagsangebot, mehr Reservierungen für bestimmte Tage oder einen insgesamt professionelleren Auftritt? Aus diesem Ziel ergibt sich die Motivauswahl.

2. Kanäle und Formate bestimmen

Ein Headerbild benötigt andere Proportionen als ein Reel. Google, Website, digitale Speisekarte und Instagram sollten deshalb bereits in der Shotlist berücksichtigt werden. So muss ein gutes Motiv später nicht unpassend beschnitten werden.

3. Gerichte sinnvoll auswählen

Nicht jedes Gericht muss fotografiert werden. Wichtiger sind Signature-Gerichte, saisonale Neuheiten, visuell abwechslungsreiche Teller und Angebote, die wirtschaftlich oder strategisch besonders relevant sind. Farben, Formen und Zubereitungsarten sollten sich innerhalb der Serie ergänzen.

4. Produktion mit der Küche abstimmen

Am Pass zählt Timing. Saucen verändern ihren Glanz, Kräuter fallen zusammen und heiße Gerichte verlieren schnell ihre optimale Textur. Deshalb werden Reihenfolge, Anrichtezeit und Übergabe vor dem Shooting abgestimmt. Der Ablauf soll die Küche unterstützen und den regulären Betrieb möglichst wenig beeinträchtigen.

Welche Motive sollte ein Restaurant produzieren?

  • Hero-Motive: die stärksten Gerichte für Website und Kampagnen,
  • Detailbilder: Texturen, Zutaten, Anrichten und Handgriffe,
  • Raumaufnahmen: Atmosphäre, Tischsituationen und besondere Bereiche,
  • Service-Momente: Einschenken, Servieren oder der letzte Handgriff am Teller,
  • vertikale Sequenzen: kurze Abläufe für Reels und Stories.

Die Mischung verhindert, dass ein Profil nur aus ähnlich fotografierten Tellern besteht. Gäste sollen nicht nur sehen, was angeboten wird, sondern auch ein Gefühl für Atmosphäre und Qualität bekommen.

Was kostet ein Content Day?

Die Kosten hängen von Produktionsdauer, Anzahl der Motive, Videoanteil, Anfahrt, Requisiten und Nutzungsumfang ab. Der Tellerweise Content Day startet bei 690 Euro netto. Enthalten sind die abgestimmte Vorbereitung, die Produktion vor Ort und die definierte Bild- und Videoauswahl. Models, besondere Requisiten, weitergehende Werbenutzung und Fahrtkosten außerhalb der vereinbarten Region werden gesondert kalkuliert.

Woran erkennt man einen guten Content Day?

Ein guter Content Day liefert nicht nur schöne Einzelbilder. Die Ergebnisse passen sichtbar zusammen, zeigen das tatsächliche Angebot glaubwürdig und sind in den benötigten Formaten einsetzbar. Teller, Garnituren und Portionsgrößen müssen wiedererkennbar bleiben. Retusche verbessert Licht, Farbe und störende Details, ohne aus dem realen Gericht ein anderes Produkt zu machen.

Häufige Fragen

Muss das Restaurant während des Shootings schließen?

In der Regel nicht. Die Produktion wird so geplant, dass ausgewählte Gerichte vor oder zwischen den Hauptservicezeiten fotografiert werden können.

Wie lange reicht der produzierte Content?

Das hängt vom Veröffentlichungsrhythmus ab. Aus 15 Fotos und drei kurzen Clips lässt sich bei sinnvoller Verteilung Content für mehrere Wochen erstellen.

Können die Bilder auch für die Website verwendet werden?

Ja. Die benötigten Formate werden vorab festgelegt. Dadurch können Website, Google-Profil und Social Media gemeinsam berücksichtigt werden.


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